Die Umwelt zu schützen, ist sicherlich nichts Falsches. Doch im allgemeinen Blabla über Erderwärmung und Klimaveränderung haben wir die eigentlichen wesentlichen Aspekte aus den Augen verloren.
Die Sache mit der Erderwärmung, und dass es sich dabei um ein von uns ausgelöstes Phänomen handelt, ist ja so eine Geschichte. Da gibt es Wissenschaftler, die felsenfest behaupten, dass ihre Erkenntnisse so hieb- und stichfest seien, dass da der Zug drüber fahren könne. Nur leider gibt es dann aber wieder eine ganze Reihe anderer Wissenschaftler, die den ersteren widersprechen. Und so geht es immer weiter, und die Debatte dreht sich im Kreis, bis sie sich schließlich selbst in den Schwanz beißt.
Viel wichtiger wäre es doch, dafür zu sorgen, dass möglichst viele Menschen saubere Luft atmen und reines Wasser trinken können. Davon abgesehen ist es auch nicht falsch, für einen sorgsameren Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen zu plädieren. Klimaveränderung hin und her, immer öfter aufs Auto zu verzichten und stattdessen die Öffis zu nehmen, ist für die Umwelt gut, egal ob die Erde dadurch aufgewärmt wird oder nicht. Die Umwelt wird es uns so oder so danken.
Eine saubere und sichere Umwelt sowie eine schonende Behandlung der Ressourcen sollte in der Debatte zur Klimaveränderung in den Vordergrund gerückt werden, und nicht zahlreiche, so genannte wissenschaftliche Theorien, von denen keiner mit absoluter Sicherheit sagen kann, ob sie nun wahr sind oder auch nicht.
Was dabei sicherlich nicht hilft, ist, wenn das Thema Klimaveränderung von der extremen Linken dazu missbraucht wird, kommunistisches Gedankengut unters Volk zu bringen – so wie das Stéphane Dion, der Oppositionsführer in Kanada, zurzeit versucht. Sein "Green Shift"-Plan sieht eine CO2-Steuer vor (für sich allein genommen gar nicht so eine schlechte Sache), doch statt die Emissionen einzuschränken beziehungsweise greifbare Resultate für die Umwelt zu liefern, geht es bei seinem Plan lediglich um eine Einkommensumverteilung – von jenen, die hart arbeiten und Geld verdienen, zu jenen, die sich lieber vom Staat erhalten lassen wollen.
So etwas muss natürlich absolut und vehement abgelehnt werden. Darüber hinaus sollte sich Herr Dion auch schämen, die Umwelt und ihre Probleme für seine niederträchtigen kommunistischen Pläne zu missbrauchen. Offensichtlich haben ihm seine lebenslangen Studien von Karl Marx mehr geschadet, als viele ursprünglich angenommen hatten, denn ein Liberaler ist er wirklich nicht, auch wenn er sich als solcher verkaufen will.